Der Unterschied zwischen Erbschaft und Vermächtnis

Landläufig werden die Begriffe „erben“ und „vermachen“ gleichbedeutend verwendet. Es macht jedoch einen großen Unterschied aus, ob jemandem eine Erbschaft oder ein Vermächtnis vom Erblasser zugesprochen wurde. Viele Erbstreitigkeiten sind auf die Unkenntnis der Unterschiede zurückzuführen. Um so wichtiger ist es, sich mit den Unterschieden zu beschäftigen. (mehr …)

Raus aus der Erbengemeinschaft

Eine Erbengemeinschaft entsteht, sobald der Verstorbene von mehr als einer Person beerbt wird. Das Gesetz sieht leider für die Verwaltung des Nachlasses innerhalb der Erbengemeinschaft Mehrheitsbeschlüsse vor. Für Verfügungen über den Nachlass sind einstimmige Beschlüsse notwendig. Dies führt in der Praxis häufig zu Verwerfungen unter den Miterben. Der nachfolgende Beitrag versucht aufzuzeigen, wie man aus einer Erbengemeinschaft aussteigen kann. (mehr …)

Wann fällt Schenkungsteuer an?

Rechtsanwalt Andreas Abel, Fachanwalt für Erbrecht und Fachanwalt für Steuerrecht, zertifizierter TestamentsvollstreckerDass im Erbfall möglicherweise Erbschaftsteuer zu zahlen ist, ist weitgehend bekannt. Das Wissen darüber, wann Schenkungsteuer anfällt, führt ein Schattendasein. Wussten Sie zum Beispiel, dass jede Schenkung von Geldbeträgen prinzipiell entweder vom Schenker , aber auch vom Beschenkten dem Finanzamt anzuzeigen sind?Nach meiner Wahrnehmung wird oft übersehen, dass eine Erbschaft

Der erbrechtliche Dauerbrenner: Nicht-verheiratet, keine Kinder und kein Testament

Nichts geregelt und jetzt das ! Neben der Trauer um den geliebten Lebenspartner kommt kurz nach dem Tod meist der nächste Schock: verstirbt der Partner einer nicht-ehelichen, kinderlosen Lebensgemeinschaft gibt es kein gesetzliches Erbrecht für den längerlebenden Lebenspartner. Um diesen abzusichern, muss rechtzeitig durch eine letztwillige Verfügung vorgesorgt werden, sonst erben die nächsten Verwandte (Eltern, Geschwister, etc.) und der überlebende Lebenspartner geht völlig leer aus. Er hat möglicherweise noch nicht einmal mehr das Recht, die im Eigentum des Verstorbenen stehende Immobilie weiter zu nutzen. (mehr …)

5 gute Gründe, ein Testament zu errichten

Immer wieder wird die berechtigte Frage an mich herangetragen, warum man überhaupt ein Testament errichten soll. Schließlich sieht doch das BGB erbrechtliche Regelungen für den Tod eines Menschen vor. Leider führt jedoch die gesetzliche Regelung nicht selten zu ungewollten, verblüffenden Ergebnissen. Will man von den gesetzlichen Regelungen abweichen, muss man eigenständig aktiv werden und ein eigenhändiges oder notarielles Testament errichten. (mehr …)

Gute Gründe für ein Testament – Teil 1: die unerwünschten Erben

„Im Gesetz ist doch für den Erbfall alles geregelt ! Oder ?“  Könnte man meinen. Allerdings führt die gesetzliche Erbfolge nicht selten zu Folgen, die dem Verstorbenen gar nicht bewusst waren. Der Nachlass kann erheblich geschmälert werden, wenn die Erben sich infolgedessen jahrelang um das Erbe streiten müssen. Es gilt im Erbrecht das Gleiche wie sonst im Leben auch: „Vorsorgen ist besser als Heilen !“ (mehr …)

Kann man seine Kinder enterben ?

In unserer Beratungspraxis tritt häufig die Frage auf, ob man unliebsame Kinder von der Erbfolge ausschließen kann. Die Antwort lautet regelmäßig „Ja und nein !“  Die rechtliche Enterbung ist möglich, allerdings verbleibt dem Kind regelmäßig eine wirtschaftliche Teilhabe am Nachlass  – nämlich in Form des Pflichtteilsanspruchs.

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