Ein Weihnachtsrätsel – wer ist Erbe geworden?

Handgeschriebene Testamente, die ohne vorherige Beratung durch Erbrechtsanwälte erstellt wurden, provozieren regelmäßig im Erbfall Streitigkeiten. Es geht um die Frage: was wollte uns der Verfasser des Testaments tatsächlich sagen? Versuchen Sie doch mal das nachfolgende Rätsel zu lösen. Der Verstorbene hat ein eigenhändig errichtetes Testament hinterlassen, das folgenden Wortlaut hat: Weiterlesen…

Gerechtigkeit im Erbfall? Die Ausgleichungsregelungen unter Kindern

Eltern wollen Kinder in der Regel wirtschaftlich im Erbfall gleichstellen. Wenn bereits zu Lebzeiten Zuwendungen an Kinder erfolgten, stellt sich im Erbfall die Frage, wie die von den Eltern gewollte Gerechtigkeit angesichts der meist unterschiedlichen Vorempfänge der Kinder auch tatsächlich eintritt. Die Technik, die das BGB hierfür vorsieht, ist kompliziert. Weiterlesen…

Was der Erbe dem Pflichtteilsberechtigten mitteilen muss

Der Pflichtteilsberechtigte hat einen Zahlungsanspruch gegen den oder die Erben. In der Praxis hat der Pflichtteilsberechtigte jedoch regelmäßig keine Kenntnisse über das Vermögen des Verstorbenen zum Todeszeitpunkt. Er kann seinen Zahlungsanspruch nicht beziffern. Die Kenntnis über die Zusammensetzung des Nachlasses hat jedoch der Erbe. Das Gesetz hilft dem Pflichtteilsberechtigten mit Weiterlesen…

Der Unterschied zwischen Erbschaft und Vermächtnis

Landläufig werden die Begriffe „erben“ und „vermachen“ gleichbedeutend verwendet. Es macht jedoch einen großen Unterschied aus, ob jemandem eine Erbschaft oder ein Vermächtnis vom Erblasser zugesprochen wurde. Viele Erbstreitigkeiten sind auf die Unkenntnis der Unterschiede zurückzuführen. Um so wichtiger ist es, sich mit den Unterschieden zu beschäftigen. (mehr …)

Exhumierung zur Vaterschaftsfeststellung

Der BGH hat entschieden, dass das postmortale Persönlichkeitsrecht eines Verstorbenen bei einer für die Feststellung der Vaterschaft  erforderlichen DNA-Untersuchung im Zuge einer Exhumierung regelmäßig hinter das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung zurücktritt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn ausreichende Anhaltspunkte für eine mögliche Vaterschaft vorliegen. diese Rechtsprechung hat natürlich auch Bedeutung im Erbrecht, da dort bekanntlich Abkömmlinge zu den gesetzlichen Erben gehören.  (mehr …)